Finanzen einfach planen: Warum weniger oft mehr ist

Eine gute Finanzplanung muss nicht kompliziert sein. In diesem Beitrag erfährst du, warum einfache Lösungen oft die besseren sind, wie das Rasiermesser von Ockham bei Finanzentscheidungen hilft und weshalb weniger Versicherungen, Geldanlagen und Steuerkonstrukte häufig zu mehr Klarheit und finanzieller Selbstbestimmung führen.

Wir glauben häufig, je komplizierter eine Lösung oder Strategie, umso besser ist sie.

Dabei ist meist das Gegenteil der Fall. Gerade in der Finanzplanung sollte es nur so kompliziert wie nötig und so einfach wie möglich sein. In diesem Beitrag gehen wir „einfachen“ Regeln auf den Grund.

Was gutes Essen mit guter Finanzplanung verbindet (Cacio e pepe)

Woran erkennst du ein richtig gutes Restaurant? Nicht unbedingt ein mega teures, sondern ein, wo die Küche richtig was draufhat. Gemeinhin nehmen wir häufig an, dass besonders „komplizierte“ Speisen, also mit zahlreichen Komponenten, Zutaten, Garmethoden etc., besonders gut und anspruchsvoll sein. Dabei wissen viele Köch:innen: Je „einfacher“ ein Gericht und je weniger Zutaten, desto genauer und korrekter muss ich arbeiten.

Und desto besser muss die Qualität der verwendeten Zutaten sein. Im Grunde ist es also genau umgekehrt: je „einfacher“ ein Gericht, desto anspruchsvoller. Fehler oder mangelnde Qualität kann ich nicht unter zig Aromen und Gewürzen verbergen, sondern fallen sogar Laien auf.

Beispiele gefällig? Cacio e pepe besteht aus drei Komponenten: Nudeln, Pecorino und schwarzem Pfeffer. Sashimi besteht ebenfalls aus drei Komponenten: Fleisch, Sojasauce und Wasabi. Oder noch mal die Italiener: Insalata Caprese besteht aus vier Komponenten: Tomate, Mozzarella, Basilikum und Olivenöl.

Die Zutaten müssen ebenso perfekt sein, wie du Zubereitung. Dann bekommst du perfekten Genuss.

Im Supermarkt gilt: Je kürzer die Zutatenliste, desto eher kannst du zugreifen.

Das Prinzip der Einfachheit: Ockhams Rasiermesser bei Finanzentscheidungen

Das Rasiermesser von Ockham ist eine Denkfigur, die gut 700 Jahre alt ist, aber nichts an Aktualität eingebüßt hat. Wilhelm von Ockham war ein Philosoph und Theologe des Mittelalters. Seine Überlegungen sind heute noch Leitplanken in der Forschung. Letztlich lassen sie sich auf zwei Prinzipien reduzieren:

  1. „Von mehreren möglichen hinreichenden Erklärungen für ein und denselben Sachverhalt ist die einfachste Theorie allen anderen vorzuziehen.
  2. Eine Theorie ist einfach, wenn sie möglichst wenige Variablen und Hypothesen enthält und diese in logischen Beziehungen zueinander stehen, aus denen der zu erklärende Sachverhalt folgt.“ (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Ockhams_Rasiermesser)

Das Rasiermesser entkräftet zum Beispiel zahlreiche berühmte Verschwörungsmythen, wie die Inszenierung der Mondlandung. Es war einfacher auf dem Mond zu landen, als dafür zu sorgen, dass tausende angeblich an der Verschwörung beteiligte Personen nichts ausplaudern und Millionen Beweise für die Verschwörung verschwinden zu lassen.

Doch nicht nur in Wissenschaft und beim Entkräften von Verschwörungen kann uns das Rasiermesser wertvolle Dienste leisten, sondern auch in unserem Thema der Welt der Finanzen und Versicherungen.

Warum immer mehr nicht automatisch zu mehr Freiheit führt

Hartmut Rosa (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Hartmut_Rosa) beschreibt in seinen zwei Büchern „Beschleunigung und Entfremdung“ und „Resonanz: Eine Soziologie der Weltbeziehung“ (absoluter Lesetipp!), wie wir uns und unser Leben immer mehr beschleunigen müssen, um nicht stehen zu bleiben. Du kannst es mit einer Rolltreppe vergleichen, die du verkehrt herum betrittst. Du musst laufen und laufen, nur um nicht nach unten zu fahren. Das können wir auf unsere private Welt und unsere Gesellschaft übertragen. Wir strampeln (fast) alle immer mehr und kommen doch nicht recht vom Fleck. Dadurch entsteht das Gefühl, dass es eigentlich nie reicht, was ich tue. Um nicht nach unten zu rutschen, muss ich permanent meine Ressourcen steigern. Ressourcen sind dabei Attraktivität, Fitness, Kompetenz und letztlich Geld (womit wir wieder bei unserem Thema wären). Wir steigern diese Ressourcen, um mehr Optionen zu haben. Geld ist dabei letztlich nichts anderes als in Zahlen gegossene Möglichkeit. Je mehr, desto besser.

Leider macht uns dieses Horse race überhaupt nicht glücklich, sondern im Gegenteil lässt es uns frustriert, ohnmächtig und ausgelaugt zurück. Ein gelingendes und glückliches Leben entsteht laut Rosa dabei aber vor allem aus der Resonanz, dem in Beziehung treten mit und berührt werden von anderen (Menschen, Tieren, Dingen, Orten usw.). Eine solche Resonanz lässt sich aber nur bedingt steigern. Mehr als eine bestimmte Anzahl und Qualität von Beziehungen kann ich gar nicht aufrechterhalten. Die Steigerungslogik aus der Beschleunigung greift hier nicht, im Gegenteil.

Wir täten also besser daran, uns dem zuzuwenden, was uns erfüllt und glücklich(er) macht: den Beziehungen zu anderen und dem Berührt werden. Insofern sollten wir auch hier mehr von der Einfachheit in unser aller Leben bringen, als noch mehr von allem anzustreben.

Suffizienz: Wie „genug“ deine Finanzen einfacher macht

Womit wir mal wieder bei der Suffizienz sind. Suffizienz ist das Genug von etwas. Statt also sich zu fragen, wie ich meine Bedürfnisse befriedigen kann (die ja nach Rosa immer weiter wachsen), sollte ich mich fragen, was ich eigentlich wirklich brauche und was genug ist. Wir haben das Konzept hier schon mal erläutert.

Suffizienz dürfte einer der größten Hebel für deine finanzielle Freiheit und Selbstbestimmtheit sein. Durch Suffizienz hast du im Endeffekt mehr Zeit. Mehr Zeit für dich, deine Wünsche, fürs Kochen, fürs Reparieren, fürs Freunde Treffen, fürs Buchlesen, fürs Spazieren oder was du dir sonst noch so vornimmst.

Je weniger du brauchst und hast, desto weniger Versicherungen und Geldanlage benötigst du auch. Die vermeintliche Notwendigkeit für komplizierte Strukturen wird weniger.

Finanzplanung einfach erklärt: Vom Ist-Zustand zur passenden Strategie

Gehen wir mal in die konkreten Finanzthemen rein. Nehmen wir z.B. die Finanzplanung. Finanzplanung heißt, sich anzuschauen, wo du heute stehst, wo du hin möchtest und abzuleiten, wie du dahin kommst.

Klingt einfach, ist es eigentlich auch, machen viele dennoch wahnsinnig kompliziert.

Wo du heute stehst, bedeutet, herauszufinden, was du einnimmst, was du ausgibst, welche Risiken du aktuell hast und welche Entwicklungsmöglichkeiten vor dir liegen. Dafür braucht es in der Regel nur ein paar Dokumente/Unterlagen und Angaben: Gehalt, bestehende gesetzliche Ansprüche, bestehende private Finanz-Verträge, Konto- und Vermögensstände, Ausgabenübersicht aka Haushaltsübersicht. Aus diesen Informationen erstellen wir z.B. ein komplettes Finanz-Gutachten, das auf ein bis zwei Seiten passt.

Und da beginnt das Elend. Viele Finanz-Gutachten sind mega kompliziert und 20 oder 30 Seiten lang. Was bringt das außer unfassbar vielen Zahlen, die dir nix sagen? Letztlich interessiert uns und dich ja nur die Frage: Wo stehe ich? Dafür brauchst du keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern einfache klare und nachvollziehbare Antworten. bei uns in Form einer Ampel, die jede:r versteht: Grün ist gut, rot ist doof.

Wo du hinmöchtest, fragt nach deinen Zielen, Wünschen und Bedürfnissen. Aber eben nicht: Ich will mit 65 in Rente gehen oder ich will reich werden oder ich möchte 2.387€ zum Rentenbeginn. Das sind ja keine Ziele, sondern nur Mittel zum Zweck. Hier geht es vielmehr darum, die Bedürfnisse hinter diesen vermeintlichen Zielen zu ermitteln. Sie einzuordnen, zu reflektieren und sie in Meilensteine zu übersetzen. Das ist die Emotionsarbeit. Die machen wir mit einem Interview.

Die eigentliche Planung ist dann der dritte Schritt: Wie kommst du dahin? Wobei es nicht den einen Weg gibt, sondern viele verschiedene mit Vor- und Nachteilen. Unser Job ist es hier, sinnvolle Optionen rauszusuchen, einzuordnen und zu erläutern. Dabei gilt: so viel wie nötig, so wenig wie möglich. Das ist gewissermaßen unser Rasiermesser.

Diesen Prozess kann ich bei jeder Art von Finanzplanung ansetzen. Egal ob es sich um eine ganzheitliche handelt, wie bei uns, oder nur ein Ausschnitt ist, wie z.B. Altersvorsorge oder Immobilienplanung. Sie muss, nein, sie darf nicht kompliziert sein, sondern möglichst simpel und verständlich. Dann steigt die Chance, dass aus dem Plan auch Wirklichkeit wird.

In der Praxis erleben wir bei älteren Mandant:innen, die größere Einnahmen und Vermögen haben, leider meist einen Wust an Verträgen und Produkten. Da passt nix zusammen. Niemand weiß, warum welches Produkt mal abgeschlossen wurde. Meist war es dann sowas wie: „Steuern sparen“, „Letzte/einmalige Chance“ oder „Der Berater hat gesagt, dass…“. Ziele sind unklar, Risiken unbekannt oder nicht adressiert und ständig nagt das Gefühl, irgendwas falsch zu machen an den Leuten.

Geldanlage einfach halten: Warum du nicht immer mehr Produkte brauchst

Je mehr du verdienst und konsumierst, desto größer wird dein Bedarf an Geld, heute und morgen. Damit wird Geldanlage immer relevanter. In der Regel steigen dann auch die Summen und Anlagebeträge. Mit steigenden Anlagebeträgen gewinnt die Bedeutung der Auswahl von Finanzprodukten und Anlageklassen an Bedeutung. Die Fragen, möglichen Optionen und potenziellen Fehler steigen.

Gerade bei größeren Summen bemerken wir, dass viele zu komplizierten, verschachtelten Strukturen neigen. Manchmal ist es auch nur eine Anhäufung von Produkten, bei denen man sehr gut erkennt, bei welchen Vermittler:innen bzw. Berater:innen sie waren. Da lässt sich eine richtig gute Historie nachzeichnen. Hatte man zu Beginn vielleicht noch eine einfache und nachvollziehbare Strategie, wird es später immer komplexer. Solange bis selbst Profis wie wir kaum mehr durchblicken.

Dabei spielt es häufig gar keine Rolle, ob ich nun 1.000€ oder 100.000€ anlege. Du brauchst keine zig ETFs, nur weil der Anlagebetrag höher ist. Du brauchst auch nicht 5 unterschiedliche Rentenversicherungen, wenn du monatlich 1.000€ für die Rente zur Seite legen willst. Entscheidend ist die Finanzplanung vorab. Die steckt den Rahmen ab, innerhalb dessen sich die Produktauswahl bewegt.

Mit größeren Summen werden Emotionen deutlicher. Die waren aber schon immer da. Sie waren bei 1.000€ nur halt nicht so deutlich, wie wenn du 100.000€ anlegst. Das sorgt dann dafür, dass viele Zögern und Zaudern. Eine dysfunktionale Kompensationsstrategie ist dann eine komplizierte Anlagestruktur.

Statt einmal 100.000€ anzulegen, legst du gewissermaßen 10 mal 10.000€ an. Das fühlt sich nicht so gewaltig an. Ist aber unterm Strich totaler Quark. Da du nun aber 10 Entscheidungen triffst, dauert alles viel länger. Manchmal sucht man und sucht man nach immer mehr Informationen, in der Hoffnung, eine noch bessere Entscheidung zu treffen. Letztlich bleibt es dann auf dem Girokonto liegen. Deshalb macht es Sinn, die emotionale Beziehung zu Geld und Investitionen vorab zu klären.

Versicherungen verständlich auswählen: Schutz statt Produktdschungel

Versicherungen sind Meister darin, Dinge zu verkomplizieren: Bedingungen, Sprache oder Dokumente. Die meisten würden sich eher zutrauen, die Funktionsweise eines Quantencomputers zu erklären, als die einer Indexrentenversicherungen oder funktionalen Invaliditätsversicherung. Wir können es ihnen nicht verübeln. Nun hat diese Kompliziertheit durchaus eine Berechtigung. Versicherungen sind nichts anderes als rechtliche/vertragliche Versprechungen. Es sind also Rechtstexte. Und Rechtstexte wie Gesetze sind ja noch mal eine ganz eigene Kategorie.

Wenn zu dieser teilweise notwendigen Kompliziertheit aber noch die Kreativität der Produktentwickler:innen kommt, wird’s problematisch. Seit 1994 ist der Versicherungsmarkt dereguliert. Früher gab’s im Prinzip nur ein Bedingungswerk für die Hausrat oder Lebensversicherung. Produkte mussten vom Staat freigegeben werden. Unterschiede gabs praktisch nur im Beitrag. Eine schöne, geordnete Welt. Nun gibt es hunderte Anbieter, tausende Tarife, Millionen Tarifbausteine und ständig kommen neue hinzu.

Diese Unübersichtlichkeit führt häufig dazu, dass viele einfach nach dem Preis entscheiden. Das ist das Geschäftsmodell von Check24 und co. Doch eigentlich sollte es ja weniger um den Preis als vielmehr um die Leistung gehen. Dafür müsste ich vorab wissen, was ich brauche und welche Risiken ich eigentlich selbst tragen kann. Das leistet gute Beratung bzw. Planung.

In der Auswahl der Anbieter und Tarife lassen wir uns dann wieder von wenigen, aber klaren Prinzipien leiten. Wir suchen die Lösungen mit dem größtmöglichen Umfang. Dadurch werden die Schlupflöcher im Schadensfall weniger und kleiner. Du willst ja Versicherungsschutz und keinen Versicherungsvertrag. Wir wählen i.d.R. etablierte und finanzstarke Anbieter aus. Denn es geht teilweise um Verträge, die Jahrzehnte laufen sollen. Wir wählen Tarife und Bedingungen mit den wenigsten und klarsten Ausschlüssen aus. Wir suchen die Anbieter aus, die die besten und fairsten Antragsprozesse haben. Und zum Schluss wählen wir den relativ gesehen günstigsten Anbieter aus. Mit dieser Filtrierung bleiben nur sehr weniger Anbieter und Tarife übrig. Es erleichtert uns die Arbeit und du kannst ziemlich sicher sein, dass auch geleistet wird, wenns drauf ankommt.

Auch bei den Versicherungen selbst wählen wir diesen Weg. Nehmen wir z.B. die Hausratversicherung. Da gibt es die Möglichkeit, eine Allgefahren-Deckung einzuschließen. Es ist also erstmal alles versichert, außer das, was explizit ausgeschlossen ist. Im Schadensfall musst nicht du nachweisen, dass es versichert war, sondern der Versicherer muss nachweisen, dass es nicht versichert war. Die Beweislast kehrt sich um. Es wird einfacher und sicherer.

Das bedeutet aber meistens, dass du für die einzelnen Produkte vergleichsweise mehr zahlst. Deswegen macht es Sinn, nur das zu versichern, was wirklich wichtig ist. Wichtig ist in dem Zusammenhang alles, was dich existenziell bedroht. Detaillierter haben wir das hier erklärt.

Wir sind Freunde des Prinzips: Better done than perfect. Soll heißen: Es ist besser, du hast einen Versicherungsschutz, der halbwegs passt, als den perfekten Versicherungsschutz, den du nicht hast. Gerade bei Maklern wird da um jeden Bedingungsparagraphen gekämpft und die vereinbarte Leistung auf den Cent genau ausgerechnet. Bringt es das wirklich? Wir glauben, eher nicht. Ob du nun 1.890€, 2.310€ oder 2.000€ BU-Rente hast, spielt eine geringere Rolle, als ob du gar keine hast. Es ist auch weniger wichtig, ob die BU-Rente exakt so lang läuft, wie du planst, dass deine Kinder Zuhause wohnen oder einfach pauschal bis 67 Jahre.

Unser Eindruck ist, dass sich viele Berater:innen in Details verlieren und ideologische Kämpfe um die perfekte Absicherung führen, anstatt endlich dafür zu sorgen, dass eine deutlich größere Zahl an Menschen einen angemessenen Versicherungsschutz hat.

Nach dem Gesetz sind Versicherungsmakler:innen zum suitable adive, also dem passenden Ratschlag verpflichtet. Niemand erwartet Perfektion. Die kann es auch schon gar nicht geben, da sich Tarife und Bedingungen ständig ändern, die Lebensrealität in drei Jahren schon ganz anders aussieht als heute geplant und sich Präferenzen in Zukunft ändern.

In der Praxis begegnet uns leider häufig folgender Punkt: Die Mandant:innen sind gleichzeitig unter-, über- und falschversichert. Das kostet erstmal zu viel Geld an Beiträgen und später zu viel Geld an nicht geleisteten Schadenfällen. Dafür gibt es stattdessen 10€ Krankenhaustagegeld. Herzlichen Glückwunsch!

Steuern sparen ohne komplizierte Konstrukte

Deutsche sparen am liebsten Steuern. Das scheint Volkssport zu sein. Das wissen auch Berater:innen und Vermittler:innen von Finanzprodukten und natürlich Steuerberater:innen. So werden unnötig komplizierte Strukturen entwickelt, um möglichst noch ein paar Euro an Steuern zu sparen. Das waren früher Denkmal-Immobilien für die AfA und heute sind es Basis-Renten. Gerade Unternehmer:innen und Selbstständige legt man komplizierte Holdingstrukturen nahe, um Gewinne und damit Steuern zu reduzieren.

Was solche Konstrukte aber hauptsächlich produzieren: Kosten, Unübersichtlichkeit und Risiken. Die Holding-Struktur hält vielleicht einer Betriebsprüfung nicht stand. Die Basis-Rente entpuppt sich als Renditegrab und du kommst nie wieder an das Geld. Und bei der Denkmal-Immobilie kommt das böse Erwachen beim Verkauf.

Gerade beim Thema Steuern solltest du das Rasiermesser ansetzen und von komplizierten Konstrukten Abstand nehmen.

Fazit – Die wichtigsten Regeln für eine einfache Finanzplanung

Wenn du deine Finanzen komplizierter machst, als nötig, verlierst du den Überblick, wendest mehr Zeit auf als nötig, triffst schlechtere Entscheidungen, hast mit größerer Wahrscheinlichkeit unpassende und zu teure Finanzprodukte und wirst schlussendlich nicht das Gefühl, irgendwas übersehen zu haben.

Von daher: Mach es so einfach, übersichtlich und nachvollziehbar wie möglich. Ein Grundverständnis der Materie ist notwendig, du musst aber kein:e Finanzexpert:in werden. Triff Entscheidung auf der Basis ausreichender, ausgewogener Informationen, versuche aber nicht, ALLE Informationen zu sammeln.

Frage dich stets, was du wirklich brauchst und willst. Und suche dir eine:n Partner:in, der oder die dich bei deinen Finanzthemen unterstützt, ohne dir komplizierte Strukturen aufquatschen zu wollen.

Wir unterstützen dich dabei, deine finanzielle Situation strukturiert zu prüfen und sinnvolle Einsparpotenziale zu erkennen – ohne unnötigen Verzicht und ohne pauschale Lösungen.

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Wir hoffe dir hat unser Content gefallen. Bei Fragen melde dich gern.

Dein Tom und dein Stephan

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